Was ist Schnupfen?

Das professionelle Schnupfen ist eine Kunst an sich. Zuerst wird die Schnupfhand zu einer Faust geballt, wobei der Daumen ausgespreizt bleibt. In der Höhlung die hinter dem Daumenballen entsteht, wird ein ca. erbsengroßes Häufchen Tabak gestreut. Nun wird der Tabak abwechselnd in das linke und rechte Nasenloch angesogen. Da die billigen Tabake jedoch mit Menthol oder Kampfer versetzt sind, ist es wahrlich eine Kunst nach dem Schnupfen nicht zu niesen. Doch 80 % des Schnupftabaks ist der sogenannte "Schmalzler" oder "Schmai". Er befindet sich in steinernen Fläschchen, und er ist mit einem Stopsel aus Haaren verschlossen. Nach dem Schnupfen wird sich mit einem ordentlichen Schnupftuch (rot oder blau) gesäubert. Es ist kariert und größer als ein übliches Stofftaschentuch.

 

Richtig schnupfen

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Beginnen Sie mit kleinen Prisen.

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Schnuppern Sie den Snuff nur ganz leicht auf. Das bringt Ihnen den höchsten Genuss.

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Nehmen Sie sich nach der Prise ein paar Sekunden Zeit. So kosten Sie das Aroma des Snuffs richtig aus und können das prickelnde Gefühl der Frische genießen.
4 Nach einer Prise Snuff zu niesen ist keineswegs verboten. Je öfter Sie jedoch zum Snuff greifen, desto seltener müssen Sie niesen.
5 Ob Sie Ihren Snuff vom Handrücken oder von den Fingerspitzen aufschnuppern, steht Ihnen völlig frei. Was zählt, ist der Genuss hinterher.
6 Ein milder Snuff muss leicht feucht sein. Wenn er einmal nicht so leicht aus der Dose fließt, genügt oft ein kurzes Aufklopfen, um ihn wieder zu lockern.
Quelle: Alois Pöschl Tabakfabriken Geisenhausen / Germany
www.gletscherprise.de