Schnupftabaksorten

Es gibt sehr viele Sorten Schnupftabak mit ihren feinen, natürlichen Aromen, die dem jeweiligen Geschmack des Schnupftabak-Genießers Rechnung tragen. Heute sind vor allem zwei charakteristische Sorten verbreitet:

Der Schmalzler
Der klassische bayerische Schmalzler ("Schmai") wird gerne als König des Schnupftabaks bezeichnet. Für die Herstellung werden hauptsächlich Deutsche und Brasil-Tabake verwendet. Seinen Namen hat er aus der früher üblichen Beimischung von Butterschmalz. Heute werden geruchsneutrale Öle (Paraffine) verwendet.

Snuff (Mentholtabak)
Das Wort Snuff an sich stammt aus England und bezeichnet fein gemahlene Schnupftabake mit hoher Aromakonzentration. Snuffs werden meist mit Pfefferminzölen, Eukalyptusöl und Menthol angereichert. Zusätzlich gibt es Snuffs mit fruchtigem Aroma (z. B. mit Aprikosen-, Himbeer- oder Kirschgeschmack).


Außer diesen beiden, heute am meisten verbreiteten Schnupftabaken gibt es weitere Sorten, die nach "alter Art" hergestellt werden:

Schwarze Sorten
Ohne Zusatz von Duftstoffen. Schwarze Sorten bestehen vorwiegend aus schweren, dunklen Tabaken nordamerikanischer Herkunft. Diese Sorten werden nach der sogenannten "Pariser Methode" hergestellt. Schwarze Schnupftabake haben heute keine große Verbreitung mehr.

Grüne Schnupftabake
Die Tabakblätter zeigen in getrocknetem Zustand einen grünlichen Farbeinschlag. Die Verarbeitung erfolgt nach der sogenannten "Schnellmethode". Zu diesen Tabaken zählen beispielsweise "Russischer Augentabak", "Kownoer" und "Erfrischungstabak".


Zusätzlich zu den oben erklärten Sorten wird ein nikotinfreies Schnupfpulver angeboten:

Weißes Schnupfpulver
Weißer "Schnupftabak" enthält keinen Tabak, sondern besteht meist aus einem Gemisch aus Stärkemehl, Traubenzucker und Menthol.